Gottfried Graf

* 1881 Mengen    † 1938 Stuttgart

1897 bis 1902 Ausbildung zum Beamten bei der Königlich Württembergischen Post. Ab 1904 neben der Tätigkeit als Postbeamter Studium an der Königlich Württembergischen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei Christian Landenberger. 1906 bis 1908 Einschreibung an der Kunstgewerbeschule Stuttgart. 1910 bis 1913 Fortsetzung des Studiums an der Stuttgarter Kunstakademie bei Christian Landenberger und Adolf Hölzel. 1912 Anschluss an den engen Kreis um Hölzel, freundschaftliche Beziehungen zu Johannes Itten, Oskar Schlemmer und Hermann Stenner.  weiterlesen »

Ölgemälde

o.T. (Kopfstudie)
o.J.
Öl auf Pappe
47 × 35 cm
Mädchen mit Abendstern
1918
Öl auf Leinwand
135 × 62 cm
Stuttgart Hasenberg
1926
Öl auf dickem Papier
28 × 40 auf 32,5 × 43,9 cm

Zeichnungen / Aquarelle

Stehender Akt
1916
Bleistift
22,5 x 13,2 auf 24,5 x 15,4 cm
Mädchen mit Abendstern (1. Version)
1918
Aquarell über Bleistift
28 x 16,5 auf 30,8 x 19,5 cm

Holzschnitte

Empfängnis
1917
Holzschnitt
21,5 x 14,5 cm
Mädchen mit Abendstern
1918
Holzschnitt
30,5 x 14,3 auf 33,8 x 18 cm
Mädchen mit Paradiesvogel
1918
Holzschnitt
22,5 x 15 auf 26 x 19 cm
Granate II
1916
Holzschnitt auf Japan
40 x 18 auf 45 x 21,5 cm
Gesang der Engel
1918
Holzschnitt auf Japan
39,4 x 29,8 auf 48,5 x 35,5 cm
Schreitender Baldur, Aufsteigender Tag
1919
Holzschnitt
21 x 16 cm

Dies ist eine Auswahl – weitere Werke auf Anfrage.

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1913 aus gesundheitlichen Gründen Dispensierung vom Postdienst. 1917 Anstellung als Zeichenlehrer in Stuttgart-Bad Cannstatt. Ab 1918 Fortsetzung des Studiums an der Stuttgarter Akademie. Vergeblicher Kampf mit Oskar Schlemmer für deren Reform und eine Berufung Paul Klees als Nachfolger von Adolf Hölzel. 1919 Gründungsmitglied der „Üecht-Gruppe“ neben Willi Baumeister, Edmund Daniel Kinzinger, Albert Mueller, Oskar Schlemmer und Hans Spiegel. 1920 Lehrauftrag als Leiter der Holzschnitt-Klasse an der Stuttgarter Akademie, 1925 Berufung zum Professor der Grafischen Künste ebenda. 1929 Gründungsmitglied der „Gruppe 1929 Stuttgart“. 1931 Retrospektive mit Stationen in Wien, Berlin und Chicago. 1937 als „entartet“ verfemt. 1938 Aufgabe des Lehramtes wegen schwerer Krankheit.

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